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Stress bei Hunden: Tipps für das Stressmanagement Viele Hunde sind „verwöhnt“ und führen ein Luxusleben mit Plüschdecken, schmackhaften Leckerlis und reichlich Zuwendung. Aber trotz dieser komfortablen Lebensweise stehen sie häufig unter Stress. Gewitter, Feuerwerk, ein neues Baby oder andere Veränderungen im Haushalt können bei Ihrem Hund Stress auslösen. Solche Ereignisse wirken sich oft nicht nur auf die Psyche, sondern auch auf die körperliche Gesundheit Ihres Hundes aus. Es kann zu ausgeprägten Verdauungsstörungen mit Erbrechen und Durchfall kommen. Falls Sie das Gefühl haben, dass Ihr Hund gestresst ist, sollten Sie Ihren Tierarzt aufsuchen und sich beraten lassen. Ihr Tierarzt-Team kann Ihnen bei der Diagnose am besten helfen und einen umfassenden Behandlungsplan für Ihr Tier empfehlen. Vielleicht empfiehlt Ihnen Ihr Tierarzt eine oder mehrere der folgenden Stressmanagementstrategien für Ihren Hund. 1. Treffen Sie Vorkehrungen für die Sicherheit Ihres Tiers und Ihrer Familie – Ergreift Ihr Tier in einer Stress-Situation gerne die Flucht, bringen Sie es am besten an einen sicheren Ort. Reagiert Ihr Hund mit aggressivem Verhalten, sollte er räumlich von dem potenziellen Ziel seiner Aggression getrennt sein. 2. Ein Hund sollte bei Anzeichen von Stress nicht bestraft werden – Ein gestresstes oder ängstliches Tier zu bestrafen ist nicht nur herzlos, sondern bedeutet für den Hund wahrscheinlich noch mehr Stress. 3. Erkennen und vermeiden Sie Stressauslöser – Eine Beseitigung aller Stressauslöser wäre zwar ideal, ist aber häufig nicht möglich. Gegen ein Gewitter kann man zum Beispiel nichts tun. Aber auch wenn eine Vermeidung der Stressauslöser nicht möglich ist, lässt sich ihre Auswirkung häufig durch Veränderungen des Umfelds abschwächen. Bei einem Gewitter können Sie Ihren Hund beispielsweise in einen geschützten Raum bringen und ihn durch das Abspielen von geeigneten Hintergrundgeräuschen (psychoaktives, sogenanntes weißes Rauschen) ablenken. 4. Beginnen Sie mit einem Verhaltenstraining – Sie können Ihren Hund in Bezug auf einen Stressauslöser desensibilisieren, indem Sie ihn einem modifizierten Auslösereiz aussetzen, beginnend mit einer sehr niedrigen Intensität, die Sie allmählich steigern können. Eine weitere Möglichkeit ist die Gegenkonditionierung: Sie bringen Ihrem Hund bei, auf einen Stressauslöser positiv zu reagieren, so dass er nicht mehr gestresst, sondern entspannt ist. Dies erreicht man, indem man den Stressauslöser mit etwas Angenehmem in Verbindung bringt, beispielsweise Futter oder einem Spielzeug. Häufig werden Desensibilisierung und Gegenkonditionierung miteinander kombiniert. 5. Füttern Sie Ihren Hund mit einer klinischen Ernährung, die speziell gegen Stress-Symptome entwickelt wurde – Ihr Tierarzt kann Ihnen auch eine Ernährungsumstellung empfehlen, beispielsweise auf Hill’s™ Prescription Diet™ i/d™ Stress, um die Behandlung stressbedingter Verdauungsstörungen zu unterstützen. Prescription Diet™ i/i/d™ Stress ist eine hochverdauliche Ernährung mit Milchproteinhydrolysat, präbiotischen Fasern und Ingwer. Sie unterstützt das emotionale Gleichgewicht und senkt das Risiko für stressbedingte Verdauungsbeschwerden bei Hunden bis 14kg. 6. Denken Sie über eine Umstellung der Lebensweise nach, um Stress abzubauen – Genauso wie beim Menschen kann regelmäßige Bewegung auch bei Ihrem Hund zum Stressabbau beitragen. Auch Akupunktur oder Berührungstherapie können eine Hilfe sein. Von Jacqueline Neilson, DVM, DACVB Das richtige Hundespielzeug Hunde lieben es zu spielen - ob mit ihrem Besitzer oder allein. Ihr Hund tut dabei nicht nur etwas für seine körperliche Fitness, auch die geistige Beweglichkeit und die Bindung zu Ihnen wird beim Spielen gefördert. Achten Sie gerade deshalb darauf, dass Sie das richtige Hundespielzeug anschaffen - eine gute Auswahl ist entscheidend für Spaß und Sicherheit Ihres Hundes. Sicherheit ist das oberste Gebot Wer die Wahl hat, hat die Qual - ein erstes Kriterium sollte aber in jedem Fall die Größe des Hunde-Spielzeugs sein. Es darf nicht zu groß, allerdings auch nicht zu klein sein, denn sehr kleine Spielzeuge können leicht verschluckt werden. Die Folge können ernsthafte Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt oder im schlimmsten Fall sogar Ersticken sein. Vorsichtig sollten Sie auch mit Schnüren, Bändern oder Gummis sein. Diese Gegenstände sind für einen neugierigen Hund zwar hochinteressant, aber als Spielzeug absolut ungeeignet.Auch jede Art von Spielzeug mit Kleinteilen, die abgebissen werden können - wie Plastikaugen bei einem Plüschtier -, sollten vermieden werden. Die Goldene Regel für jedes Spielzeug lautet: Sobald sich Teile lösen, muss es ersetzt werden. Werfen und Fangen Ein Tennisball ist vielleicht das klassische Hundespielzeug schlechthin. Er hüpft, hat eine interessante Oberfläche zum "Draufrumkauen" und kann leicht und weit geworfen werden. Auch Frisbees sind hervorragend geeignet, falls Ihr Hund gerne "Fangen" spielt. Beim Kauf einer Frisbee, achten Sie darauf, dass das Plastik weich genug ist. Die Soft-Scheibe wird vielleicht nicht so weit fliegen, ist aber schonender für Schnauze und Zähne Ihres Hundes. Was ein Hundespielzeug zum Werfen noch interessanter machen kann, ist unregelmäßiges Aufprallen. Dann kann Ihr Hund nicht vorhersehen, wo das Spielobjekt als nächstes hin springt - was das Spielen noch spannender macht. Unser Tipp: Feste Gummibälle springen und rollen unregelmäßiger als Tennisbälle. Dickes Gummispielzeug ist generell eine gute Wahl: Es eignet sich zum Werfen, Kauen und Rollen. Wenn Sie Ihren Hund für eine Weile beschäftigen wollen, können sie auch einen kleinen Trick anwenden: Verstecken Sie Leckerchen in einem hohlen Spielzeug - dann ist Ihr Vierbeiner erst mal für eine Weile am Knabbern. Er muss das Spielzeug anstupsen, rollen und darauf herumkauen, um an die Leckerchen zu gelangen - eine sehr attraktive Beschäftigung für Ihren Hund und zudem eine lustige Unterhaltung für Sie. Quietsch, quietsch! Quietschendes Spielzeug bereitet Ihrem Hund besonders viel Spaß. Die meisten Hunde geben sich damit zufrieden, auf dem Spielzeug zu kauen um ihm die lustigen Töne zu entlocken. Andere hören allerdings nicht auf zu knabbern, bis sie den Geräuscheverursacher herausgezerrt haben. Achten Sie deshalb darauf, dass sich der Quietschmechanismus so sicher und weit wie möglich im Inneren des Spielzeugs befindet. Sollte das Spielzeug beginnen auseinander zu fallen, tauschen Sie es lieber aus. Auch Plüschtiere sind bei Hunden äußerst beliebt. Sie werden eifersüchtig bewacht und herumgetragen. Oder die verliebten Vierbeiner stürzen sich drauf und saugen daran. Ideal sind Produkte, die sich in der Waschmaschine reinigen lassen. Und die besten Plüschtiere für Ihren treuen Begleiter sind meist solche, die Sie in Ihrer Tierhandlung oder bei Ihrem Tierarzt erhalten. Spielzeug hält länger - und bleibt zudem länger interessant -, wenn Sie Ihrem Hund nicht alles gleichzeitig anbieten. Legen Sie daher nur eine kleine Auswahl bereit und wechseln Sie diese alle paar Wochen. Auf diese Weise bleiben die einzelnen Spielzeuge für Ihren Hund höchst interessant. Sie können einzelne Spielzeuge auch gut verstecken, damit Ihr Hund danach stöbern muss. Dies ist eine weitere Herausforderung für Ihren Vierbeiner und hält die Neugier wach. Quelle: hillsped.de Hundehaltung: Gefahren im Haushalt von Franziska Obert; veröffentlicht am 29.08.2013 Hunde sind fast genauso neugierig wie Katzen. Vielleicht sogar ganz genau so. Bei der Hundehaltungsollte man also immer bedenken: Durch ihre Größe und nicht vorhandene Kletterfähigkeit kommen die Fellnasen zwar an viele Orte nicht heran, an die Katzen gelangen können. Trotzdem lauern im Haushalt immer noch genügend Gefahren auf Augenhöhe oder in Reichweite für die Vierbeiner. Besonders ihr Spürsinn lässt Hunde nie im Stich und führt sie manchmal zu gefährlichen Kostproben. Ich habe eine Liste mit den wichtigsten Gefahren der Hundehaltung im Haushalt für Sie zusammengestellt. 1. Giftige Pflanzen Genau wie bei Katzen stellen viele beliebte Zimmerpflanzen eine Gefahr für die Gesundheit von Hunden dar. Wer seinen Liebling schon mal beim Gassi gehen beobachtet hat, wird bemerkt haben, dass er gerne auch mal Pflanzen frisst. Eine falsche Pflanze in der Wohnung kann ihm daher schnell zum Verhängnis werden. Zu den gefährlichen Pflanzen zählen z.B. sind Tulpen, Geranien, Maiglöckchen und Gummibäume. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, sollten Sie diese und andere gefährliche Pflanzen nicht in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus haben. Sollte es trotzdem einmal zu einer Vergiftung kommen, kontaktieren Sie bitte sofort Ihren Tierarzt. Eine Hundekrankenversicherung hilft in jedem Fall die Kosten für Behandlung zu decken. 2. Schokolade und andere Süßigkeiten Eigentlich sollte inzwischen weithin bekannt sein, dass Schokolade sehr gesundheitsschädlich für Hunde ist. Doch viele neue Hundebesitzer haben vielleicht noch nichts davon gehört. Schokolade enthält Theobromin, einen Inhaltsstoff, der giftig für Hunde ist. Bereits kleine Mengen dieser Süßigkeit können zu großen Schäden führen. Auch jegliche andere Süßigkeiten sollten bei der Hundehaltung an für den Vierbeiner nicht zugänglichen Plätzen aufbewahrt werden. 3. Medikamente, Putzmittel und sonstige Chemikalien Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass Gegenstände wie Medikamente, Putzmittel, Frostschutz oder Insektengift nicht offen zugänglich für den Hund sind. Die neugierige Fellnase schafft es nicht selten auch Schränke zu öffnen, die auf Augenhöhe liegen, also auch dort ist Vorsicht geboten. Oft reicht bereits das Einatmen der Gase oder ein kleines Probieren der Flüssigkeit. Jegliche der genannten Substanzen sollten daher wirklich nur außer Reichweite der Vierbeiner aufbewahrt werden. 4. Herumliegende Gegenstände Hunde erkunden ihr Umfeld ganz genau und untersuchen alles, was sich auf ihrem Weg befindet. Herumliegende Nadeln, Reißzwecken, Wolle, Knöpfe, aber auch Zigaretten oder alle anderen Gegenstände, die nicht für das Hundemaul bestimmt sind, können für die Vierbeiner gefährlich werden. Bei der Hundehaltung sollte man daher immer aufpassen, dass man keine gefährlichen Gegenstände herumliegen lässt. Bei Verschlucken kann es schnell zu inneren Verletzungen oder Erstickungen kommen. Auch Plastiktüten sind ein interessantes Spielzeug für den Hund, können aber ebenfalls zu Erstickung führen, wenn die Vierbeiner sich darin verfangen und sich nicht wieder befreien können. Zigaretten sind durch ihren hohen Nikotingehalt ebenfalls giftig für die Vierbeiner und sollten daher nie in Reichweite der Tiere aufbewahrt werden. 5. Offenliegende Stromkabel Auch hier ist die Neugier der Hunde an ihrem Entdeckungsdrang schuld. Alles was irgendwie zugänglich ist, wird erkundet. Dazu zählen auch offenliegende Stromkabel. Bei der Hundehaltung sollte beachtet werden, dass diese immer verkleidet oder irgendwie versteckt werden. Beim Anknabbern der Kabel kann es zu Stromschlägen kommen und auch die damit verbundenen Geräte können beim Spielen mit dem Kabel umfallen und den Hund verletzen.
Tipps & Tricks für Hundeführer
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Stress bei Hunden: Tipps für das Stressmanagement Viele Hunde sind „verwöhnt“ und führen ein Luxusleben mit Plüschdecken, schmackhaften Leckerlis und reichlich Zuwendung. Aber trotz dieser komfortablen Lebensweise stehen sie häufig unter Stress. Gewitter, Feuerwerk, ein neues Baby oder andere Veränderungen im Haushalt können bei Ihrem Hund Stress auslösen. Solche Ereignisse wirken sich oft nicht nur auf die Psyche, sondern auch auf die körperliche Gesundheit Ihres Hundes aus. Es kann zu ausgeprägten Verdauungsstörungen mit Erbrechen und Durchfall kommen. Falls Sie das Gefühl haben, dass Ihr Hund gestresst ist, sollten Sie Ihren Tierarzt aufsuchen und sich beraten lassen. Ihr Tierarzt-Team kann Ihnen bei der Diagnose am besten helfen und einen umfassenden Behandlungsplan für Ihr Tier empfehlen. Vielleicht empfiehlt Ihnen Ihr Tierarzt eine oder mehrere der folgenden Stressmanagementstrategien für Ihren Hund. 1. Treffen Sie Vorkehrungen für die Sicherheit Ihres Tiers und Ihrer Familie – Ergreift Ihr Tier in einer Stress-Situation gerne die Flucht, bringen Sie es am besten an einen sicheren Ort. Reagiert Ihr Hund mit aggressivem Verhalten, sollte er räumlich von dem potenziellen Ziel seiner Aggression getrennt sein. 2. Ein Hund sollte bei Anzeichen von Stress nicht bestraft werden – Ein gestresstes oder ängstliches Tier zu bestrafen ist nicht nur herzlos, sondern bedeutet für den Hund wahrscheinlich noch mehr Stress. 3. Erkennen und vermeiden Sie Stressauslöser – Eine Beseitigung aller Stressauslöser wäre zwar ideal, ist aber häufig nicht möglich. Gegen ein Gewitter kann man zum Beispiel nichts tun. Aber auch wenn eine Vermeidung der Stressauslöser nicht möglich ist, lässt sich ihre Auswirkung häufig durch Veränderungen des Umfelds abschwächen. Bei einem Gewitter können Sie Ihren Hund beispielsweise in einen geschützten Raum bringen und ihn durch das Abspielen von geeigneten Hintergrundgeräuschen (psychoaktives, sogenanntes weißes Rauschen) ablenken. 4. Beginnen Sie mit einem Verhaltenstraining – Sie können Ihren Hund in Bezug auf einen Stressauslöser desensibilisieren, indem Sie ihn einem modifizierten Auslösereiz aussetzen, beginnend mit einer sehr niedrigen Intensität, die Sie allmählich steigern können. Eine weitere Möglichkeit ist die Gegenkonditionierung: Sie bringen Ihrem Hund bei, auf einen Stressauslöser positiv zu reagieren, so dass er nicht mehr gestresst, sondern entspannt ist. Dies erreicht man, indem man den Stressauslöser mit etwas Angenehmem in Verbindung bringt, beispielsweise Futter oder einem Spielzeug. Häufig werden Desensibilisierung und Gegenkonditionierung miteinander kombiniert. 5. Füttern Sie Ihren Hund mit einer klinischen Ernährung, die speziell gegen Stress-Symptome entwickelt wurde – Ihr Tierarzt kann Ihnen auch eine Ernährungsumstellung empfehlen, beispielsweise auf Hill’s™ Prescription Diet™ i/d™ Stress, um die Behandlung stressbedingter Verdauungsstörungen zu unterstützen. Prescription Diet™ i/i/d™ Stress ist eine hochverdauliche Ernährung mit Milchproteinhydrolysat, präbiotischen Fasern und Ingwer. Sie unterstützt das emotionale Gleichgewicht und senkt das Risiko für stressbedingte Verdauungsbeschwerden bei Hunden bis 14kg. 6. Denken Sie über eine Umstellung der Lebensweise nach, um Stress abzubauen – Genauso wie beim Menschen kann regelmäßige Bewegung auch bei Ihrem Hund zum Stressabbau beitragen. Auch Akupunktur oder Berührungstherapie können eine Hilfe sein. Von Jacqueline Neilson, DVM, DACVB Das richtige Hundespielzeug Hunde lieben es zu spielen - ob mit ihrem Besitzer oder allein. Ihr Hund tut dabei nicht nur etwas für seine körperliche Fitness, auch die geistige Beweglichkeit und die Bindung zu Ihnen wird beim Spielen gefördert. Achten Sie gerade deshalb darauf, dass Sie das richtige Hundespielzeug anschaffen - eine gute Auswahl ist entscheidend für Spaß und Sicherheit Ihres Hundes. Sicherheit ist das oberste Gebot Wer die Wahl hat, hat die Qual - ein erstes Kriterium sollte aber in jedem Fall die Größe des Hunde-Spielzeugs sein. Es darf nicht zu groß, allerdings auch nicht zu klein sein, denn sehr kleine Spielzeuge können leicht verschluckt werden. Die Folge können ernsthafte Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt oder im schlimmsten Fall sogar Ersticken sein. Vorsichtig sollten Sie auch mit Schnüren, Bändern oder Gummis sein. Diese Gegenstände sind für einen neugierigen Hund zwar hochinteressant, aber als Spielzeug absolut ungeeignet.Auch jede Art von Spielzeug mit Kleinteilen, die abgebissen werden können - wie Plastikaugen bei einem Plüschtier -, sollten vermieden werden. Die Goldene Regel für jedes Spielzeug lautet: Sobald sich Teile lösen, muss es ersetzt werden. Werfen und Fangen Ein Tennisball ist vielleicht das klassische Hundespielzeug schlechthin. Er hüpft, hat eine interessante Oberfläche zum "Draufrumkauen" und kann leicht und weit geworfen werden. Auch Frisbees sind hervorragend geeignet, falls Ihr Hund gerne "Fangen" spielt. Beim Kauf einer Frisbee, achten Sie darauf, dass das Plastik weich genug ist. Die Soft-Scheibe wird vielleicht nicht so weit fliegen, ist aber schonender für Schnauze und Zähne Ihres Hundes. Was ein Hundespielzeug zum Werfen noch interessanter machen kann, ist unregelmäßiges Aufprallen. Dann kann Ihr Hund nicht vorhersehen, wo das Spielobjekt als nächstes hin springt - was das Spielen noch spannender macht. Unser Tipp: Feste Gummibälle springen und rollen unregelmäßiger als Tennisbälle. Dickes Gummispielzeug ist generell eine gute Wahl: Es eignet sich zum Werfen, Kauen und Rollen. Wenn Sie Ihren Hund für eine Weile beschäftigen wollen, können sie auch einen kleinen Trick anwenden: Verstecken Sie Leckerchen in einem hohlen Spielzeug - dann ist Ihr Vierbeiner erst mal für eine Weile am Knabbern. Er muss das Spielzeug anstupsen, rollen und darauf herumkauen, um an die Leckerchen zu gelangen - eine sehr attraktive Beschäftigung für Ihren Hund und zudem eine lustige Unterhaltung für Sie. Quietsch, quietsch! Quietschendes Spielzeug bereitet Ihrem Hund besonders viel Spaß. Die meisten Hunde geben sich damit zufrieden, auf dem Spielzeug zu kauen um ihm die lustigen Töne zu entlocken. Andere hören allerdings nicht auf zu knabbern, bis sie den Geräuscheverursacher herausgezerrt haben. Achten Sie deshalb darauf, dass sich der Quietschmechanismus so sicher und weit wie möglich im Inneren des Spielzeugs befindet. Sollte das Spielzeug beginnen auseinander zu fallen, tauschen Sie es lieber aus. Auch Plüschtiere sind bei Hunden äußerst beliebt. Sie werden eifersüchtig bewacht und herumgetragen. Oder die verliebten Vierbeiner stürzen sich drauf und saugen daran. Ideal sind Produkte, die sich in der Waschmaschine reinigen lassen. Und die besten Plüschtiere für Ihren treuen Begleiter sind meist solche, die Sie in Ihrer Tierhandlung oder bei Ihrem Tierarzt erhalten. Spielzeug hält länger - und bleibt zudem länger interessant -, wenn Sie Ihrem Hund nicht alles gleichzeitig anbieten. Legen Sie daher nur eine kleine Auswahl bereit und wechseln Sie diese alle paar Wochen. Auf diese Weise bleiben die einzelnen Spielzeuge für Ihren Hund höchst interessant. Sie können einzelne Spielzeuge auch gut verstecken, damit Ihr Hund danach stöbern muss. Dies ist eine weitere Herausforderung für Ihren Vierbeiner und hält die Neugier wach. Quelle: hillsped.de Hundehaltung: Gefahren im Haushalt von Franziska Obert; veröffentlicht am 29.08.2013 Hunde sind fast genauso neugierig wie Katzen. Vielleicht sogar ganz genau so. Bei der Hundehaltungsollte man also immer bedenken: Durch ihre Größe und nicht vorhandene Kletterfähigkeit kommen die Fellnasen zwar an viele Orte nicht heran, an die Katzen gelangen können. Trotzdem lauern im Haushalt immer noch genügend Gefahren auf Augenhöhe oder in Reichweite für die Vierbeiner. Besonders ihr Spürsinn lässt Hunde nie im Stich und führt sie manchmal zu gefährlichen Kostproben. Ich habe eine Liste mit den wichtigsten Gefahren der Hundehaltung im Haushalt für Sie zusammengestellt. 1. Giftige Pflanzen Genau wie bei Katzen stellen viele beliebte Zimmerpflanzen eine Gefahr für die Gesundheit von Hunden dar. Wer seinen Liebling schon mal beim Gassi gehen beobachtet hat, wird bemerkt haben, dass er gerne auch mal Pflanzen frisst. Eine falsche Pflanze in der Wohnung kann ihm daher schnell zum Verhängnis werden. Zu den gefährlichen Pflanzen zählen z.B. sind Tulpen, Geranien, Maiglöckchen und Gummibäume. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, sollten Sie diese und andere gefährliche Pflanzen nicht in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus haben. Sollte es trotzdem einmal zu einer Vergiftung kommen, kontaktieren Sie bitte sofort Ihren Tierarzt. Eine Hundekrankenversicherung hilft in jedem Fall die Kosten für Behandlung zu decken. 2. Schokolade und andere Süßigkeiten Eigentlich sollte inzwischen weithin bekannt sein, dass Schokolade sehr gesundheitsschädlich für Hunde ist. Doch viele neue Hundebesitzer haben vielleicht noch nichts davon gehört. Schokolade enthält Theobromin, einen Inhaltsstoff, der giftig für Hunde ist. Bereits kleine Mengen dieser Süßigkeit können zu großen Schäden führen. Auch jegliche andere Süßigkeiten sollten bei der Hundehaltung an für den Vierbeiner nicht zugänglichen Plätzen aufbewahrt werden. 3. Medikamente, Putzmittel und sonstige Chemikalien Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass Gegenstände wie Medikamente, Putzmittel, Frostschutz oder Insektengift nicht offen zugänglich für den Hund sind. Die neugierige Fellnase schafft es nicht selten auch Schränke zu öffnen, die auf Augenhöhe liegen, also auch dort ist Vorsicht geboten. Oft reicht bereits das Einatmen der Gase oder ein kleines Probieren der Flüssigkeit. Jegliche der genannten Substanzen sollten daher wirklich nur außer Reichweite der Vierbeiner aufbewahrt werden. 4. Herumliegende Gegenstände Hunde erkunden ihr Umfeld ganz genau und untersuchen alles, was sich auf ihrem Weg befindet. Herumliegende Nadeln, Reißzwecken, Wolle, Knöpfe, aber auch Zigaretten oder alle anderen Gegenstände, die nicht für das Hundemaul bestimmt sind, können für die Vierbeiner gefährlich werden. Bei der Hundehaltung sollte man daher immer aufpassen, dass man keine gefährlichen Gegenstände herumliegen lässt. Bei Verschlucken kann es schnell zu inneren Verletzungen oder Erstickungen kommen. Auch Plastiktüten sind ein interessantes Spielzeug für den Hund, können aber ebenfalls zu Erstickung führen, wenn die Vierbeiner sich darin verfangen und sich nicht wieder befreien können. Zigaretten sind durch ihren hohen Nikotingehalt ebenfalls giftig für die Vierbeiner und sollten daher nie in Reichweite der Tiere aufbewahrt werden. 5. Offenliegende Stromkabel Auch hier ist die Neugier der Hunde an ihrem Entdeckungsdrang schuld. Alles was irgendwie zugänglich ist, wird erkundet. Dazu zählen auch offenliegende Stromkabel. Bei der Hundehaltung sollte beachtet werden, dass diese immer verkleidet oder irgendwie versteckt werden. Beim Anknabbern der Kabel kann es zu Stromschlägen kommen und auch die damit verbundenen Geräte können beim Spielen mit dem Kabel umfallen und den Hund verletzen.